Regattafun und Matchracing – beim Segeln trifft know how auf Leidenschaft

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Du hast in den nächsten Sommerferien noch keine Pläne und wohnst am See oder in der Nähe eines Sees? Dann kann der Segelsport für Dich genau das Richtige sein. Sommer, Wasser und Wind – dazu noch coole Leute, das ist genau Dein Ding? Dann werden die nächsten Ferien ein Highlight werden, an das Du Dich noch lange erinnerst! Möchtest Du Deinen Plan in die Tat umsetzen und weißt nicht wie – wir liefern Dir hier einige Tipps.

Foto: Hans Leitl

Was Du wissen musst, um Segler zu werden

Rund um jeden See gibt es eine Menge Segelclubs oder Segelschulen, die gerade in den Sommerferien für Kids und Jugendliche Segelkurse oder sogar Camps anbieten. Hier ist es wichtig, dass Du Dich gut informierst, welcher Club oder Schule hier für Dich in Frage kommt und welches Angebot Deine Wünsche am besten treffen. Willst Du erst mal mit der Theorie anfangen oder gleich praktische Segelerfahrung sammeln? Höre Dich erst mal in Deinem Bekanntenkreis um, vielleicht kennst Du ja schon Freunde, die bereits segeln können oder es wie Du lernen oder erst mal ausprobieren wollen.

Ist es schwer Segeln zu lernen?

Ein paar wichtige Details musst Du in jedem Fall lernen – hier ist es eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung, die Dich zum guten Segler werden lassen. Als erstes steht „Savety first“ auf dem Plan, bevor Du die Segel setzen kannst und es losgeht. Als wichtigste Voraussetzung für’s Seglen gilt: Du musst in jedem Fall gut schwimmen können. Du wirst lernen, was für Dich, dein Schiff und Deine Mitsegler wichtig ist. Dann wird Segeln zum einzigartigen Erlebnis und ist nicht besonders gefährlich. Das ideale Einsteigerschiff für Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 6 bis 15 Jahren ist der Optimist (kurz „Opti“) – mit einer Segelfläche von 3,5 m², einer Länge von 2,30 Metern, einem Gewicht von ca. 35 Kilogramm. Der Opti wird von nur einem Segler bedient – das nennt man „Einhand“ und trägt dazu bei, dass Du schnell die wichtigsten Handgriffe lernst.

Wie fit musst Du sein beim Segeln?

Segeln erfordert wie jede andere Sportart auch eine gute Grundkondition. Darüber hinaus ist aber auch eine Menge mentale Stärke und emotionale Intelligenz gefragt. Du wirst auf dem Wasser Situationen ausgesetzt sein, in denen Du besser cool bleibst und weißt was zu tun ist, anstatt in Panik zu geraten. Dies ist zum Beispiel dann wichtig, wenn Dein Schiff das erste Mal in stürmische See gerät oder Du vielleicht sogar kenterst.

Wieviel Zeit muss ich investieren bis ich Segler bin?

Das kommt ganz auf Deine persönlichen Ziele an. Willst Du einfach eine kleine Jolle sicher von A nach B segeln, hast Du Regattaambitionen oder willst Du vielleicht sogar eine große Yacht segeln? Fangen wir beim Opit an – das ist cool und hier kannst Du einen wichtigen Grundstein legen für Dein Seglerleben. Einen Opit segeln zu können ist innerhalb weniger Wochen möglich – natürlich kommt es hier ganz auf Dich und Deine Vorkenntnisse an. Wichtig ist vor allem eins: Segeln sollte Dir so richtig Spaß machen. Klar wird es mal anstrengend und es gibt viel zu lernen. Am Ende des Tages ist es immer wichtig richtig glücklich und erfüllt auf Deinen Seglertag zurückzublicken – so hast Du zu Hause und bei Deinen Freunden auch immer etwas positives und natürlich Interessantes zu erzählen.

Foto: Hans Leitl

Ist Segeln eigentlich ein Sport, der viel Geld kostet?

Da sind nach oben natürlich alle Grenzen offen – ein einfacher Einsteigersegelkurs ist weder Zeit- noch allzu kostenintensiv. Wenn Du richtig in die Regattaszene einsteigen willst brauchst Du natürlich viel Zeit zum Trainieren und Geld und/oder Sponsoren für ein Schiff, deine persönliche Ausrüstung und die Teilnahmegebühren zu den Regatten. Auch sind die Regatten teilweise nicht an „Deinem“ See – dann kommen noch Fahrt- und Übernachtungskosten hinzu.

Wie gelingt es mir in die Regattaszene einzusteigen?

Hier kommt es auf Dein Können und Wollen an. Es liegt also zu 100% an Dir, wie und ob Du jemals an einer Regatta teilnimmst. Für den Opti gibt es jede Menge nationale und internationale Jugendregatten. Aber natürlich brauchst Du etwas Übung, Erfahrung und natürlich Ehrgeiz um an einer Regatta teilzunehmen. Du wirst überrascht sein, wie groß das Angebot ist. Hier kommt es darauf an, dass Du dir möglichst frühzeitig Segelfreunde suchst, die ähnliche Ambitionen haben wie Du. Dann kannst Du schnell ein gutes Team an Seglern und potentiellen Regattateilnehmern zusammenstellen und Ihr werdet gemeinsam viel Spaß beim Segeln haben.

Foto: Hans Leitl

Welche Regatten sind für mich die Richtigen?

Auch hier liegt nur an Dir – alle Wege stehen offen! Als Startpunkt eigenen sich natürlich Fun-Regatten, die Deine Segelschule organisiert oder die Dein Segelclub veranstaltet. Als weiteren Schritt solltest Du die Regatten benachbarter Vereine checken – hier gibt es ein großes Potential sich zu batteln. Darauf aufbauend sind es die Regatten an anderen Seen oder die Regatten, die in deiner Klassenvereinigung angeboten werden. Wenn Du hier unsicher bist, frage gerne bei Deiner Segelschule oder deinem Segelvereinsvorstand nach – hier haben sie einen super Überblick über alle Möglichkeiten!

Gibt es Möglichkeiten „Regatten zu trainieren“?

Ja klar – kein Meister ist vom Himmel gefallen. Bevor Du an einer Regatta teilnimmst, solltest Du schon mal einen Probelauf mitgemacht haben. Was heißt das konkret? Du sollest Dich gut auskennen mit dem Startprocedere, den Regattaregeln und dem Kurs, den Du und Deine Crew segeln musst. Hier ist es sehr wichtig die Ausschreibung der Regatta genau zu studieren und Dich mit den Besonderheiten gut vertraut zu machen. Tausche Dich am besten mit anderen Opti-Seglern aus und profitiere durch Chats mit Deinen Segel-Freunden.

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